Shore-Härte
Härte
ist der mechanische Widerstand, den ein Körper dem Eindringen eines
anderen, härteren Körpers entgegensetzt.Es gibt verschiedene
Härte-Prüfmethoden, eine davon ist die Shore-Härte. Die
Shore-Härte, benannt nach Albert Shore, ist ein Werkstoffkennwert
für Elastomere und Kunststoffe und ist in den Normen DIN 53505 und
DIN 7868 festgelegt. Der Shore-Härte-Prüfer für Gummi
und ähnliche Werkstoffe besteht aus einem federbelasteten Stift,
dessen Elastizität beim Eindringen in die Probe ein Maß für
die entsprechende Shore-Härte des Materials ist, die auf einer Skala
von 0 Shore (2,5 Millimeter Eindringtiefe) bis 100 Shore (0 Millimeter
Eindringtiefe) gemessen wird. Eine hohe Zahl bedeutet eine große
Härte. Bei einem Shore-Härteprüfgerät ist eine Zusatzeinrichtung
notwendig, die die zu messende Probe mit einer Kraft von 12,5 Newton
bei Shore-A bzw 50 Newton bei Shore-D auf den Messtisch andrückt.
Bei der Bestimmung der Shore-Härte spielt die Temperatur eine höhere
Rolle als bei der Härtebestimmung metallischer Werkstoffe. Deshalb
wird hier die Solltemperatur von 23 °C auf das Temperaturintervall
von ± 2 K (Kelvin) beschränkt. Die Materialdicke sollte im
Bereich von 0 bis 50 Shore mindestens 9 Millimeter, bei härteren
Substanzen mindestens 6 Millimeter betragen.Shore-A wird angegeben bei
Weichelastomeren nach Messung mit einer Nadel mit abgestumpfter Spitze.
Die Stirnfläche des Kegelstumpfs hat einen Durchmesser von 0,79
Millimetern, der Öffnungswinkel beträgt35° - Auflagegewicht:
1kg, Haltezeit: 15s.
Shore-D wird angegeben bei Zähelastomeren nach Messung mit einer Nadel,
die mit einem 30° Winkel zuläuft und eine kugelförmige Spitze
mit einem Radius von 0,1 Millimetern hat - Auflagegewicht: 5kg, Haltezeit:
15s. |
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